Projekte

NEUES PROJEKT 2015

Im Bereich der Betreuung und Unterstützung fahren wir zweigleisig: Zum einen zeigen wir mit dem individuellen Betreuungs- und Unterstützungskonzept, dass es auch im Rahmen der sozialindustriefreundlichen Politik möglich ist, menschliche und bezahlbare Lösungen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren, umzusetzen.

Gleichzeitig möchten wir diese Rahmenbedingungen aber nicht als dauerhaft und unveränderbar akzeptieren, sondern unseren Teil dazu beitragen, dass endlich eine Pflegereform politisch umgesetzt wird, die zum Wohle der pflegebedürftigen Menschen und Beitragszahler dient und nicht die Geldbörsen der Sozialindustrie vollstopft!

Deshalb haben wir am 20.02.2015 eine Petition ins Leben gerufen:

„Abzocke Pflegeversicherung – Eine an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Reform ist überfällig!“

Wir haben das ehrgeizige Ziel, die notwendige Unterschriftenanzahl zu erreichen, um diese dann im August offiziell der Regierung übergeben zu können!

Mit folgendem Link kann die Petition ganz einfach im Internet unterstützt werden: https://www.openpetition.de/petition/online/abzocke-pflegeversicherung-eine-an-den-beduerfnissen-der-menschen-orientierte-reform-ist-ueberfaelli

Es ist aber auch möglich, Unterschriftenlistenlisten zu füllen, die wir dann einpflegen. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Freunde und Bekannte aus  ihrem Umfeld auf dieses Thema und das wichtige Anliegen unserer Petition aufmerksam zu machen und um deren Unterstützung zu bitten!

Für alle, die noch Argumentationshilfen und Fakten benötigen, wird in den nächsten 2-3 Wochen unser Buch sowohl zum Download als auch als „richtiges Buch“ zur Verfügung stehen – bis auf den Druck ist alles fertig:

Titel: „Abzocke Pflegeversicherung – Wie sich die Sozialindustrie auf Kosten der Beitragszahler und Pflegebedürftigen bereichert!“

Buch

BETREUUNGSKONZEPT

Am Leben teilhaben – in jedem Alter

Lieber daheim als ins Heim – „doppelte Betreuungszeit zum halben Preis“

Präambel

Aus der Tatsache heraus, dass die meisten Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben möchten und zwar gerade auch dann, wenn sie zur Bewältigung ihres Alltags zunehmend auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind, haben wir uns zum Ziel gesetzt, genau dies zu ermöglichen. 

 Bei der Planung und Umsetzung der Konzepte gehen wir von der Überzeugung aus, dass in den allermeisten Fällen der Weg ins Pflegeheim weder aus menschlicher noch aus finanzieller Sicht notwendig und vertretbar ist.

Das menschliche Zusammenleben stellt keine Einbahnstraße dar sondern ein gegenseitiges Geben und Nehmen gerade auch zwischen den Generationen. Deswegen besteht ein wesentlicher Eckpfeiler des Konzeptes darin, Hilfen in den Bereichen zu organisieren, die nicht mehr selbst geleistet werden können und die noch vorhandenen Fähigkeiten sowie die Weitergabe jahrzehntelanger Lebenserfahrung zu fördern.

Damit wird auch ein wichtiger Beitrag gegen die zunehmende Vereinsamung im Alter geleistet.

Ziele

  • Zusammenführen der verschiedenen Generationen
    sich gegenseitig unterstützen – Freude haben – Erfahrungen teilen
  • Im gewohnten Umfeld bis zum Lebensende bleiben können – auch im Pflegefall
    Weg ins Pflegeheim soll erspart bleiben – die notwendige Betreuung und Pflege ist in den meisten Fällen auch ambulant im gewohnten Umfeld organisierbar
  • Doppelte Betreuung zum halben Preis
    im Verhältnis zu den heutigen Gegebenheiten
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
    in den Bereichen HHDL, Begleitung und Gesellschaft
    bessere Bezahlung der Pflegefachkräfte und mehr Zeit für den einzelnen Menschen
  • Flexibilität und Individualität des Konzeptes
    Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und des Hilfebedarfs der einzelnen Menschen und Anpassung an deren Veränderungen in der Zukunft
  • Förderung der eigenen Selbstständigkeit
    eine Aufgabe haben – Teilhabe am alltäglichen Leben

 

Schritte in der Umsetzung

  1. Erarbeitung eines individuellen, auf die unterschiedlichen Wünsche und den Hilfebedarf der einzelnen Menschen ausgerichteten Konzeptes
  2. Knüpfen des sozialen Netzwerkes für die Erfüllung der Bedürfnisse und bei Bedarf Suchen eines auf lange Sicht geeigneten Wohnraumes
  3. Begleitung in und Anpassung des Konzeptes an die Veränderungen in der eigenen Lebenssituation

 

Zielgruppe

Das Konzept richtet sich an Menschen jeden Alters:

  • Menschen, die bereits jetzt einer Unterstützung zur Bewältigung des Alltags bedürfen
  • Menschen, die noch selbstständig leben können aber sich Gesellschaft wünschen und vielleicht bald auch auf fremde Hilfe angewiesen sein werden
  • Menschen, die auf der Suche nach zukunftsfähigen und fair bezahlten Arbeitsplätzen sind
  • und Menschen aus allen Generationen, die ihren Beitrag zu dieser Unterstützung und damit zur Schaffung einer lebenswerten Zukunft leisten wollen

 

Kleines Beispiel

So, wie viele junge Menschen regelmäßig babysitten gehen, weil die kleinen Kinder Betreuung und Gesellschaft brauchen, können Schüler auch ältere Menschen besuchen und z.B. einmal in der Woche mit ihnen kochen, gemeinsam essen und vielleicht Karten spielen, spazieren gehen oder auch einfach nur mal in Ruhe reden. Davon haben alle etwas!

  • Die älteren Menschen sind nicht einsam und werden in ihren Möglichkeiten auch noch gefordert
  • Die jungen Menschen können unter anderem Geschichten hören von Zeitzeugen aus dem 20. Jahrhundert und nebenbei auch noch ein wenig Geld verdienen
  •               →   ein Geben und Nehmen

1 Kommentar

  1. Angelika Schützinger 20. Januar 2014 at 20:41 Reply

    vielleicht könnte man sich fürs ‚Zeit geben‘ an alten Menschen ‚ZeitPUNKTE geben lassen. Diese ‚Zeitpunkte‘ könnten zu einer späteren Zeit, wenn ich selbst die Hilfe in Anspruch nehmen möchte eingelöst werden – im Tausch ? Ort ? Ähnlich wie das Bonus Heftchen vom Zahnarzt? Nach 10 Jahren ( früher oder später ) könnte man davon Gebrauch machen .
    Ich hoffe wir finden alle gemeinsam einen neuen Weg

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